Halber Mond und schwarzer Bär

Glasgestaltungen für die Eingangsbereiche Quartier am Dom, 2018

Domstraße 1-1e /An den Graden 2-8, 99084 Erfurt

Auftraggeber: Domplatz EF GmbH
Architekten: Osterwold + Schmidt Architekten

Material: Glas (bedruckt mit keramischen Schmelzfarben)
Maße: Breite variabel, Höhe 200 bis 240 cm

2016 erhielt ich den Auftrag, ein Kunst-Projekt für einen Neubaukomplex mit Wohnungen in der Erfurter Altstadt zu entwickeln. Da die Werke nicht nur an die Bewohner gerichtet, sondern auch nach außen wirken sollten, entstand die Idee, Glasgestaltungen für die neun Eingangstüren zu entwerfen. Die Motive beziehen sich auf die Geschichte des neben dem Domberg gelegen Bauplatzes.

Mein Projekt knüpft an die, in Erfurt noch lebendige Tradition, Häuser nicht nach Nummern zu unterscheiden, sondern ihnen klangvolle Namen zu geben, an: »Gasthaus zum halben Mond«, »Haus zum schwarzen Bären« oder »Haus zur güldenen Pforte«. Alle diese Namen sind an dieser Stelle historisch belegt. Ergänzt werden die Themen durch Schlaglichter auf die Geschichte: die Einrichtung eines Obst- und Gemüsemarktes zum 35. Jahrestag der DDR, die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen (»Pilgerzeichen«) oder eine Würdigung der nicht realisierten Wettbewerbsprojekte für das jetzige Gebäude (»Luftschlösser«). Selbst die Namen und Berufe früherer Besitzer haben ihren Niederschlag in einem eigenen Motiv gefunden (»Sybels Haus«).

Über dieses Projekt ist eine ausführliche Broschüre erhältlich. Thomas Renner: Halber Mond und schwarzer Bär — oder wie man Stadtgeschichte zum Leben erweckt. Ein Kunstprojekt von Wolf v. Waldow für das Quartier am Dom, Erfurt. Hg. Domplatz EF GmbH & Co.KG, Erfurt 2018

Das Projekt wurde von Uwe Bresan in der Architekturzeitschrift AIT (Heft 7-8/2019) vorgestellt.

2016 erhielt ich den Auftrag, ein Kunst-Projekt für einen Neubaukomplex mit Wohnungen in der Erfurter Altstadt zu entwickeln. Da die Werke nicht nur an die Bewohner gerichtet, sondern auch nach außen wirken sollten, entstand die Idee, Glasgestaltungen für die neun Eingangstüren zu entwerfen. Die Motive beziehen sich auf die Geschichte des neben dem Domberg gelegen Bauplatzes.

Mein Projekt knüpft an die, in Erfurt noch lebendige Tradition, Häuser nicht nach Nummern zu unterscheiden, sondern ihnen klangvolle Namen zu geben, an: »Gasthaus zum halben Mond«, »Haus zum schwarzen Bären« oder »Haus zur güldenen Pforte«. Alle diese Namen sind an dieser Stelle historisch belegt. Ergänzt werden die Themen durch Schlaglichter auf die Geschichte: die Einrichtung eines Obst- und Gemüsemarktes zum 35. Jahrestag der DDR, die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen (»Pilgerzeichen«) oder eine Würdigung der nicht realisierten Wettbewerbsprojekte für das jetzige Gebäude (»Luftschlösser«). Selbst die Namen und Berufe früherer Besitzer haben ihren Niederschlag in einem eigenen Motiv gefunden (»Sybels Haus«).

Über dieses Projekt ist eine ausführliche Broschüre erhältlich. Thomas Renner: Halber Mond und schwarzer Bär — oder wie man Stadtgeschichte zum Leben erweckt. Ein Kunstprojekt von Wolf v. Waldow für das Quartier am Dom, Erfurt. Hg. Domplatz EF GmbH & Co.KG, Erfurt 2018

Das Projekt wurde von Uwe Bresan in der Architekturzeitschrift AIT (Heft 7-8/2019) vorgestellt.