Ländernotarkasse Leipzig, Projekt Spectrum freies Notariat von Wolf v. Waldow – Treppenhauswand mit Emblem aus farbig bemaltem, Stahlblech mit Wappen der 5 Neuen Bundesländer und Pflanzenzweigen; 2 Figuren die Aufgaben der Kasse zeigen © Rolf Kaliske

Spectrum freies Notariat – 25 Jahre Ländernotarkasse Leipzig

Wandarbeiten im Treppenhaus der Ländernotarkasse Leipzig, 2015

Springerstraße 8, 04105 Leipzig

Auftraggeber: Ländernotarkasse Leipzig

Material: Stahl (lasergeschnitten, bemalt, pulverbeschichtet), Holz (lackiert)
Maße: Emblem 200 x 290 cm, Figuren variabel

Die Ländernotarkasse Leipzig hat ihren Sitz in einer Jugendstilvilla aus dem Jahr 1907. Anlass des Auftrags war das 25-jährige Bestehen dieses auf dem Solidaritätsprinzip beruhenden Pensionssicherungsfonds für die Notare in den Neuen Bundesländern. Thematisch sollten im Zentrum die Aufgaben der Kasse stehen. Bestimmendes Element des Treppenhauses ist ein großes Jugendstil-Fenster mit Vogel- und Pflanzenmotiven.

Ausgehend davon habe ich ein pflanzenartiges Emblem mit den Wappen der fünf neuen Bundesländer entwickelt. Es greift das bekannte Symbol der solidarisch ineinader greifenden Hände auf, um zu zeigen, dass es gemeinsamen Handelns bedarf, um Früchte hervorzubringen. Das Emblem wird durch figürliche Darstellungen erweitert, die weitere Aufgabenfelder der Kasse thematisieren, unter anderem Fortbildung, Kostenkontrolle und Versicherung. Die Arbeit ist zunächst nicht vollständig wahrnehmbar, sondern erschließt sich erst beim Hinaufsteigen der Treppe.

Ergänzend dazu habe ich für einen Beitrag zur Jubiläums-Festschrift der Ländernotarkasse über den Bauherrn des Hauses, Emil Pinkau, und seinen Architekten Karl Poser geforscht. Die Ergebnisse habe ich in Artikeln auf Wikipedia veröffentlicht. Im Rahmen dieser Recherche entdeckte ich Fotos, die das Innere des Hauses in der Erbauungszeit zeigen. Sie wurden groß reproduziert und in den entsprechenden Räumen platziert, so dass Gegenwart und Geschichte vor Ort aufeinandertreffen. Zusätzlich wird nun im Obergeschoss in einer Dokumentation über den Bauherrn und seine Leistung informiert.

Wolf von Waldow: „Leipzig, Springerstraße 8 — eine Spurensuche”. In: 25 Jahre freiberufliches Notariat in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt. Otto Schmidt Verlag, Köln, 1. Auflage 2015, ISBN 978-3-504-06222-4

Die Ländernotarkasse Leipzig hat ihren Sitz in einer Jugendstilvilla aus dem Jahr 1907. Anlass des Auftrags war das 25-jährige Bestehen dieses auf dem Solidaritätsprinzip beruhenden Pensionssicherungsfonds für die Notare in den Neuen Bundesländern. Thematisch sollten im Zentrum die Aufgaben der Kasse stehen. Bestimmendes Element des Treppenhauses ist ein großes Jugendstil-Fenster mit Vogel- und Pflanzenmotiven.

Ausgehend davon habe ich ein pflanzenartiges Emblem mit den Wappen der fünf neuen Bundesländer entwickelt. Es greift das bekannte Symbol der solidarisch ineinader greifenden Hände auf, um zu zeigen, dass es gemeinsamen Handelns bedarf, um Früchte hervorzubringen. Das Emblem wird durch figürliche Darstellungen erweitert, die weitere Aufgabenfelder der Kasse thematisieren, unter anderem Fortbildung, Kostenkontrolle und Versicherung. Die Arbeit ist zunächst nicht vollständig wahrnehmbar, sondern erschließt sich erst beim Hinaufsteigen der Treppe.

Ergänzend dazu habe ich für einen Beitrag zur Jubiläums-Festschrift der Ländernotarkasse über den Bauherrn des Hauses, Emil Pinkau, und seinen Architekten Karl Poser geforscht. Die Ergebnisse habe ich in Artikeln auf Wikipedia veröffentlicht. Im Rahmen dieser Recherche entdeckte ich Fotos, die das Innere des Hauses in der Erbauungszeit zeigen. Sie wurden groß reproduziert und in den entsprechenden Räumen platziert, so dass Gegenwart und Geschichte vor Ort aufeinandertreffen. Zusätzlich wird nun im Obergeschoss in einer Dokumentation über den Bauherrn und seine Leistung informiert.

Wolf von Waldow: „Leipzig, Springerstraße 8 — eine Spurensuche”. In: 25 Jahre freiberufliches Notariat in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt. Otto Schmidt Verlag, Köln, 1. Auflage 2015, ISBN 978-3-504-06222-4