Projektraum "Hühnerhaus Volksdorf" mit Installation Neue Heimat von Wolf v. Waldow: Objekt in Form länglicher Überwachungs-Kamera, Front mit Motiv aus laminierten Papier: Frau im Rollstuhl auf Hausdach zielt mit Pfeil auf Vogel © Martin Schenk-von Waldow

Neue Heimat — Kleintierställe

Installation im Projektraum hühnerhaus volksdorf.kunst, 2019

Horstlooge 32, 22359 Hamburg

Material: Außen: Stoff, Reflektorstreifen, Innen: Leichtschaumpappe, Papier (laminiert), Holz
Maße: verschieden

Das hühnerhaus volksdorf.kunst war ein Projektraum für Kunst in einem ehemaligen Hühnerstall in Hamburg-Volksdorf, der 1939 errichtet wurde. Es wurde privat von 2010 bis 2024 von der Künstlerin Edith Sticker  betrieben.

Stall, Zelt, Dach sind Urformen von Behausung. Sie bieten Schutz und bilden Rückzugsorte, sind aber auch Ausgangspunkte für das Erkunden der Welt. Im aktuellen politischen Diskurs jedoch, werden ursprünglich positiv besetzte Begriffe wie »Schutzraum« und »Rettungsort« zunehmend diskreditiert und mit einer Aura des Misstrauens umgeben.

Das hühnerhaus volksdorf wird von außen wie eine Schutzweste mit leuchtend orangefarbenem Stoff verkleidet. Im Innern breitet sich eine Kolonie von 16 kleinen Vogelhäuschen aus, die in ihrer Form an Überwachungskameras erinnern. Sie sind jeweils individuell mit einer Front verkleidet, die charakteristische Bauformen eines Vorortes, wie Hamburg-Volksdorf, aufgreift. Die Sitzstangen ragen weit in den Raum hinein und sind wie Lanzen angespitzt. Der Besucher muss sich beim Betreten des Raumes vorsehen. Die Installation entstand im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2019.

Über dieses Projekt ist unter dem Titel “Neue Heimat – Kleintierställe" ein ausführlicher Beitrag von Peter Lodermeyer im Katalog hühnerhaus volksdorf. kunst Bd. 7 erschienen. Hg. Edith Sticker, hyperzine verlag, hamburg. ISBN 978-3-948127-11-4

Das hühnerhaus volksdorf.kunst war ein Projektraum für Kunst in einem ehemaligen Hühnerstall in Hamburg-Volksdorf, der 1939 errichtet wurde. Es wurde privat von 2010 bis 2024 von der Künstlerin Edith Sticker  betrieben.

Stall, Zelt, Dach sind Urformen von Behausung. Sie bieten Schutz und bilden Rückzugsorte, sind aber auch Ausgangspunkte für das Erkunden der Welt. Im aktuellen politischen Diskurs jedoch, werden ursprünglich positiv besetzte Begriffe wie »Schutzraum« und »Rettungsort« zunehmend diskreditiert und mit einer Aura des Misstrauens umgeben.

Das hühnerhaus volksdorf wird von außen wie eine Schutzweste mit leuchtend orangefarbenem Stoff verkleidet. Im Innern breitet sich eine Kolonie von 16 kleinen Vogelhäuschen aus, die in ihrer Form an Überwachungskameras erinnern. Sie sind jeweils individuell mit einer Front verkleidet, die charakteristische Bauformen eines Vorortes, wie Hamburg-Volksdorf, aufgreift. Die Sitzstangen ragen weit in den Raum hinein und sind wie Lanzen angespitzt. Der Besucher muss sich beim Betreten des Raumes vorsehen. Die Installation entstand im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2019.

Über dieses Projekt ist unter dem Titel “Neue Heimat – Kleintierställe" ein ausführlicher Beitrag von Peter Lodermeyer im Katalog hühnerhaus volksdorf. kunst Bd. 7 erschienen. Hg. Edith Sticker, hyperzine verlag, hamburg. ISBN 978-3-948127-11-4