Wolkenfangen
Arbeit an einer Hauswand, 2021
Goyatzer Dorfstraße 4, 15913 Schwielochsee
Auftraggeber: privat
Material: Aluminium (wasserstrahlgeschnitten, pulverbeschichtet)
Maße: 340 x 460 cm
Die Arbeit befindet sich an der Seitenfassade eines ehemaligen Bauernhauses in einem Dorf am Rande des Spreewaldes. Sie bildet ein Gegenstück zur Gestaltung der gegenüberliegenden Südwand des Hauses, die die Auftraggeber selbst entworfen haben: Dort sind planetenartige Formen frei über die Wandfläche verteilt.
Der Titel ist von einem Gedicht Klaus-Jürgen Langners, »Komm, wir wollen Wolken fangen«, angeregt. Wolken umspannen als grenzüberschreitende, wandelbare Gebilde den ganzen Globus. Mit technischem Werkzeug sind sie nicht zu fangen. Es bedarf schon der Fantasie, um sich ins Wolkenmeer aufzuschwingen.
Ausdrücklich wurden Bezüge zum konkreten Ort Goyatz, dem Lebensmittelpunkt der Auftraggeber, und Berlin, als städtischem Gegenpol, gewünscht. So habe ich, neben dem Berliner Fernsehturm, lokale Motive aufgegriffen — von den gekrönten Schlangenköpfen, mit denen traditionell die Giebel der Häuser im Spreewald geschmückt sind, bis zum Straßennetz rund um den Schwielochsee, an dem das Dorf liegt. Darüber hinaus sind die Motive auch als Anspielungen auf die persönlichen Interessen der Auftraggeber zu lesen.
Die Arbeit befindet sich an der Seitenfassade eines ehemaligen Bauernhauses in einem Dorf am Rande des Spreewaldes. Sie bildet ein Gegenstück zur Gestaltung der gegenüberliegenden Südwand des Hauses, die die Auftraggeber selbst entworfen haben: Dort sind planetenartige Formen frei über die Wandfläche verteilt.
Der Titel ist von einem Gedicht Klaus-Jürgen Langners, »Komm, wir wollen Wolken fangen«, angeregt. Wolken umspannen als grenzüberschreitende, wandelbare Gebilde den ganzen Globus. Mit technischem Werkzeug sind sie nicht zu fangen. Es bedarf schon der Fantasie, um sich ins Wolkenmeer aufzuschwingen.
Ausdrücklich wurden Bezüge zum konkreten Ort Goyatz, dem Lebensmittelpunkt der Auftraggeber, und Berlin, als städtischem Gegenpol, gewünscht. So habe ich, neben dem Berliner Fernsehturm, lokale Motive aufgegriffen — von den gekrönten Schlangenköpfen, mit denen traditionell die Giebel der Häuser im Spreewald geschmückt sind, bis zum Straßennetz rund um den Schwielochsee, an dem das Dorf liegt. Darüber hinaus sind die Motive auch als Anspielungen auf die persönlichen Interessen der Auftraggeber zu lesen.